Anrufen E-Mail
0160 457 56 11 · info@tbpsych.de

Wie ich arbeite

Nicht die Methode bestimmt den Weg. Sondern Ihre Situation.

Sie müssen nicht wissen, welche Therapieform zu Ihnen passt oder wie Ihr Anliegen fachlich bezeichnet wird.

Am Anfang klären wir, was Sie belastet, was sich verändert hat und was Sie selbst verändern möchten. Dabei geht es nicht nur um Schwierigkeiten, sondern auch darum, was Ihnen wichtig ist, was Ihnen guttut und was Ihnen Orientierung gibt.

Wiederkehrende Reaktionen, Konflikte oder Situationen arbeiten wir ebenso heraus wie konkrete Auslöser und Veränderungen, die Sie bereits früh wahrnehmen.

Erst wenn wir Ihre Situation verstanden haben, legen wir fest, womit wir therapeutisch weiterarbeiten.

Zuerst verstehen. Dann verändern.

Am Anfang unserer Zusammenarbeit stehen eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige diagnostische Einordnung.

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine Diagnose zu finden. Entscheidend ist, Ihre aktuelle Situation zu verstehen: Was belastet Sie? Welche Erfahrungen haben Sie geprägt? Welche Muster, Beziehungen oder Veränderungen wirken bis heute?

Dazu gehören aktuelle Belastungen ebenso wie Partnerschaft, Familie, berufliche Erfahrungen, wiederkehrende Konflikte und Veränderungen, die Sie selbst anstoßen wollen.

Genauso wichtig ist, was Sie trägt: was Ihnen bisher geholfen hat, was Ihnen Stabilität gibt und was in Ihrem Leben bereits gut funktioniert.

So entsteht ein klares Gesamtbild.

Denn bevor wir etwas verändern, müssen wir verstehen, womit wir es zu tun haben.

Verstehen, wie wir geprägt wurden

Wir wissen oft längst, dass uns etwas nicht guttut, und geraten trotzdem immer wieder in ähnliche Situationen.

Bei bestimmten Menschen reagieren wir empfindlicher, fühlen uns schnell abgelehnt, ziehen uns zurück, werden wütend oder versuchen, es allen recht zu machen.

Solche Reaktionen entstehen nicht zufällig. Wir arbeiten heraus, welche Erfahrungen und Beziehungen Sie geprägt haben und welche inneren Muster daraus entstanden sind.

Entscheidend ist nicht nur, Vergangenes zu verstehen. Wir erkennen auch, wann diese Muster heute wirksam werden und wie Sie anders damit umgehen können.

Dabei arbeite ich unter anderem mit Elementen der Schematherapie und tiefenpsychologischen Ansätzen.

Wenn Erfahrungen bis heute wirken

Verstehen allein reicht nicht immer.

Belastende Erfahrungen können lange nachwirken. Gefühle, körperliche Reaktionen oder bestimmte Verhaltensweisen treten dann auf, obwohl die damalige Situation längst vorbei ist.

Wenn solche Erfahrungen für Ihre aktuelle Belastung eine Rolle spielen, beziehen wir traumatherapeutische Verfahren in die Arbeit ein.

Dazu gehört unter anderem EMDR.

Solche Themen werden nicht einfach geöffnet. Stabilität, Sicherheit und Ihr Tempo haben Vorrang.

Verstehen allein reicht nicht

Zu verstehen, warum etwas passiert, schafft Orientierung. Danach geht es um die entscheidende Frage: Was mache ich heute damit?

Wie gehe ich mit Konflikten anders um? Wie erkenne ich meine eigenen Bedürfnisse? Wie setze ich Grenzen, ohne ständig ein schlechtes Gewissen zu haben? Wie verändere ich Beziehungen, die immer wieder am selben Punkt landen? Und wie bemerke ich früher, wenn alte Muster wieder wirksam werden?

Hier fließen unter anderem Elemente der interpersonellen Therapie, der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie nach Rogers, verhaltenstherapeutische Ansätze und die Gestalttherapie in meine Arbeit ein.

Die Integrative Psychotherapie verbindet unterschiedliche therapeutische Perspektiven miteinander. Entscheidend ist nicht, einer einzelnen Methode zu folgen, sondern das zu nutzen, was zu Ihrer Situation und Ihrem Anliegen passt.

Der Blick richtet sich auf Ihr heutiges Leben: auf das, was Sie konkret verändern, ausprobieren oder neu entscheiden wollen.

Auch der Körper kann etwas erzählen

Psychische Belastungen zeigen sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen.

Anspannung, innere Unruhe, ständige Wachsamkeit, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht richtig abschalten zu können, können sich auch körperlich bemerkbar machen.

Manchmal reagiert der Körper schneller als der Verstand. Wir merken, dass etwas nicht stimmt, bevor wir genau benennen können, was dahintersteckt.

Deshalb kann es sinnvoll sein, körperliche Wahrnehmungen in die therapeutische Arbeit einzubeziehen.

Auch hierfür nutze ich bei Bedarf Elemente aus körperorientierten Verfahren.

Kein Therapieplan von der Stange

Eine konkrete Belastung kann im Vordergrund stehen. Es können Erfahrungen nachwirken, die bis heute eine Rolle spielen. Oder das Leben funktioniert nach außen gut, während innerlich längst etwas nicht mehr stimmt.

Deshalb lege ich nicht vor dem ersten Gespräch fest, welche Methode zu Ihnen passt. Entscheidend ist zunächst, Ihr Anliegen und Ihre Situation zu verstehen.

Im Verlauf der Zusammenarbeit prüfen wir immer wieder, was hilfreich ist, was sich verändert hat und worauf wir den Fokus legen.

Die Methode richtet sich nach dem Menschen und seinem Anliegen. Nicht umgekehrt.

Der erste Schritt muss noch keine Antwort liefern.

Im kostenfreien telefonischen Erstgespräch erzählen Sie mir kurz, worum es geht.
Wir klären, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passt und wie wir weiter vorgehen.