Anrufen E-Mail
0160 457 56 11 · info@tbpsych.de

Über mich

Das Leben verläuft nicht immer nach Plan.

Mein Lebensweg war nicht immer geradlinig. Ich kenne Phasen, in denen äußere Stabilität und innere Wirklichkeit weit auseinanderliegen können.

Ich kenne familiäre Konflikte, verletztes Vertrauen, persönliche Krisen und Situationen, in denen Weiterfunktionieren zunächst einfacher erscheint als Veränderung.

Dabei bin ich nicht bei der Frage stehen geblieben, was mir widerfahren ist. Eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens war, dass wir nicht alles beeinflussen können, was geschieht. Aber irgendwann können wir entscheiden, welchen Einfluss es weiterhin auf unser Leben haben soll.

Manche Erfahrungen verändern den Blick auf Menschen

Ich bin seit vielen Jahren verheiratet und Mutter zweier inzwischen erwachsener Kinder. Familie bedeutete für mich dabei nie nur Alltag und schöne gemeinsame Momente.

Es gab Phasen, in denen wir als Familie sehr gefordert waren. Unterschiedliche Bedürfnisse unserer Kinder, besondere Entwicklungswege, schwierige Entscheidungen, berufliche und finanzielle Veränderungen und Situationen, für die es keine einfache Anleitung gab.

Ich habe dabei gelernt, dass Menschen sehr unterschiedlich sein können und trotzdem alle das gleiche Recht haben, ernst genommen zu werden.

Was dem einen hilft, kann für den anderen vollkommen falsch sein. Was von außen vernünftig erscheint, muss sich für den Menschen selbst noch lange nicht richtig anfühlen.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.

Veränderung beginnt oft früher, als man denkt

Ich glaube nicht daran, dass Menschen sich einfach nur zusammenreißen müssen.

Ich glaube aber daran, dass Veränderung möglich ist.

Manchmal beginnt sie mit einer großen Entscheidung. Viel häufiger beginnt sie damit, dass wir etwas nicht länger übersehen wollen. Dass wir uns fragen, warum wir immer wieder an denselben Punkt kommen. Dass wir eine Gewohnheit verändern, eine Grenze ziehen oder erstmals ernst nehmen, was wir selbst brauchen.

Auch in meinem eigenen Leben gab es solche Entscheidungen.

Ich habe erfahren, dass etwas, das von außen wie Verzicht aussehen kann, sich irgendwann überhaupt nicht mehr wie Verzicht anfühlen muss. Veränderung kann auch bedeuten, etwas hinter sich zu lassen und festzustellen, dass man dadurch nichts verloren, sondern etwas zurückgewonnen hat.

Unterstützung kann viel verändern.
Den eigenen Schritt kann sie nicht ersetzen.

Niemand muss alles allein schaffen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein Mensch sein kann, der bleibt, zuhört, Halt gibt oder in schwierigen Momenten eine andere Perspektive ermöglicht.

Gleichzeitig kann uns niemand sämtliche Entscheidungen abnehmen.

Therapeutische Begleitung bedeutet für mich deshalb nicht, einem Menschen zu sagen, wie er leben soll. Ich möchte verstehen, einordnen, Möglichkeiten sichtbar machen und gemeinsam mit Ihnen herausfinden, welcher nächste Schritt für Sie passend sein könnte.

Manchmal reicht es zunächst, wieder Hoffnung darauf zu bekommen, dass überhaupt etwas anders werden kann.

Lebenserfahrung prägt meinen Blick.
Fachwissen gibt meiner Arbeit den Rahmen.

Was ich in meinem Leben erfahren habe, hat meinen Blick auf Menschen geprägt. Es macht mich aber nicht zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Deshalb habe ich meinen Weg in die therapeutische Arbeit bewusst mit einer fundierten Ausbildung und intensiven methodischen Weiterbildungen verbunden.

Dabei habe ich mich unter anderem mit Anamnese und Diagnostik, psychischen Erkrankungen, psychiatrischen Notfällen sowie unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen beschäftigt.

Zu meinen Weiterbildungen gehören unter anderem klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers, Gestalttherapie, Integrative Psychotherapie, verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Ansätze, traumatherapeutische Verfahren einschließlich EMDR, Hypnose sowie körperorientierte Verfahren.

Nach erfolgreicher Kenntnisüberprüfung erhielt ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Mein Leben hat mir vieles über Menschen beigebracht. Meine Ausbildung hat mir das fachliche Wissen gegeben, daraus verantwortungsvolle therapeutische Arbeit zu machen.

Sie müssen Ihre Geschichte nicht schönreden.

Menschen sind selten nur stark oder nur verletzlich. Sie können Verantwortung übernehmen und trotzdem überfordert sein. Sie können nach außen funktionieren und innerlich längst merken, dass etwas nicht mehr stimmt.

Und manches, was Menschen erlebt haben, lässt sich nur schwer aussprechen.

Sie müssen bei mir weder besonders stark wirken noch die richtigen Worte finden. Auch schwierige, widersprüchliche oder unangenehme Gedanken dürfen Teil eines Gespräches sein.

Ich erschrecke nicht schnell vor einer Lebensgeschichte.

Sie dürfen erst einmal so kommen, wie Sie gerade sind.